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Die Gedichte sind keine Kopien aus einem Buch, sondern alle selber geschrieben.

83. Ach diese Eiszeit


Haufenweisse Schnee 

Für einige owe, für die anderen olé

Lag da doch erst Dreck, ach wie hatte das gestunken 

Und jetzt das, alles im Meterhohen Schnee versunken

Die Dominante Farbe in dem Land heisst jetzt weiss

So ne ... Gut und wann wird es endlich wieder heiss

Es wird kälter alles eisig, Gewässer sind schon zugefroren

Pneus und viele Fussgänger haben schon den Halt verloren

Einige haben sogar vorübergehend das Auto verloren 

Steht irgendwo an einem See ist ein und angefroren

Das ganze neu lackiert mit einer dicken Eisschicht

Einmal schauen welcher Dieb da noch einbricht

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Für alle Hitzköpfe die Lösung ist jetzt, nur vor ihrem Haus

Für eine Kühlung müsst ihr jetzt, für nur kurz Zeit raus

Wo sind die Velofahrer wo sind alle die Fußgänger 

Sitzen zu Hause und haben einen durchhänger

Will in den Ausgang öffnen die Türe, oh ach nein

So bringt mich niemand raus, anderes mal lasse es sein

Ach und jetzt das gefriert auch noch die Tastatur eeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnn

Na der gebe ich ne Kuhr, giesse Wodka pur,

Die Stimme in mir sagt lass es sein 

und trotzdem schütte ich es 

hhhhhhhhhhhhhhhhiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiineiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnn 



Ist doch nur spass, damit jetzt jeder versteht 

Keine Angst die Heizung in diese Haus geht

Habe die Radiatoren nicht einmal voll aufgedreht

Will nicht dass es die Temperatur auf 30° anhebt

Schreibe schnell mit der Taste bis eine Rauchwolke aufsteigt

Und dann ist der Laptop einer kurzen Abkühlung draussen auch nicht abgeneigt

Man staune und lese so schnell vergeht die Zeit

Beende hier und Ihr seit jetzt endlich vom lesen dieses Textes befreit :-)

Benjamin Kunz®

 

82.Falsche Einschätzung/ Berg Tal

Es herrscht die Ruhe 

Es ist eingesperrt in einer Truhe

Mein Herz sieht drinnen so anderes aus

Die Gefühle kommen nicht immer raus


Darum schätze mich nicht falsch ein 

Denn manches ist mehr Schein als sein

Alles wunderbar keine Klage, alles nur Fassade

Immer nur wunderbare Tage, die Supershow vorgeführt ohne Gnade


Durch die wunderschöne Tür die Wohnung betreten

In einer anderen Welt erwacht, Schock wie getreten

Ach sieht das hier drinnen heruntergekommen aus

Glanz und Schönheit wurden mitgenommen kalt leer ist das Haus


Es gibt aber die Zeit da ist die Freude der Glanz drinnen

Es überflügelt das ganze öffnet die Sinnen 

Es spannt neue Fäden wie die Spinnen 

Es läuft wie am Schnürchen nur am Gewinnen


Vom Berg wieder ins Tal 

Von Interesse zu Desinteresse auf einmal alles Scheissegal 

Von der Freude zur Trauer und wieder zurück

Nähern uns dem nächsten Höhenflug/ Berg wieder ein grosses Stück


Laufen lauf wieder Bergauf nehmen Schwierigkeiten in kauf 

Es raubt viel Kraft, zu hören am schnellen schnauf, keine Angst alle wohlauf

Von der Freude zur Trauer und wieder zurück

Die Bergspitze erreicht, alles voller Freude überrollt vom Glück


Wichtig ist das vorwärts gehen, nicht nur herumzustehen 

Stück für Stück

Einmal Regenschauer einmal Trauer 

Einmal König einmal Sklave des Staates Schafe einmal Bauer 

Einmal zieht die Freude ein, einmal ganz allein 

Einmal reich und einmal arm wie ein Schwein 

Muss das sein nein nein wehre mich haue rein

Muss das sein nein nein wehre mich haue die Sorgen klein 

Einmal schwer zu lösen diese Schwierigkeiten diese Probleme

Einmal leicht zu lösen geht wie durch die Creme 


Es gibt die guten Zeiten in denen wir auf der Welle reiten 

Über die Welle gleiten und so viele Kämpfe erfolgreich bestreiten

Es gibt die schlechten Zeiten umgeben von Neider 

Haben schlechte Karten auf das Urteil am warten schlechten Kleider ausgeliefert den Hasser

Überrumpelt von der Welle herumgewirbelt/herumgerührt mit der Kelle 

schlucken viel Salzwasser

Kopf Ohre alles voller Sand 

Wo ist fester Boden? Wo ist der Strand?


Endlich wieder Festen Boden unter den Füssen

Wiedersehen macht Freude, Freude das Festland zu begrüssen

Endlich wieder auf festem Boden stehen 

Endlich wieder auf den Berg gehen und in das weite sehen


Vom Berg wieder ins Tal 

Von Interesse zu Desinteresse auf einmal alles Scheissegal

Von der Freude zur Trauer und wieder zurück

Die Bergspitze erreicht, alles voller Freude überrollt vom Glück

Benjamin Kunz®

81 Oh Weinachtszeit

Es ist erstaunlich wie die Zeit vergeht 

Es ist erstaunlich in welche Richtung sich der Wind dreht 

Es ist erstaunlich wie er die letzten Blätter wegfegt 

Es ist erstaunlich wie eine um die andere Schneeflocke sich auf den Dreck legt 

Es ist erstaunlich auf einmal wirkt alles weiss und sauber und gepflegt


Die Bäume wie sie sie dastehen nackt und kahl

Die Menschen wie sie gehen ihr Gesicht weiss und fahl 

Die Hände so kalt kann nichts mehr fühlen

Die Häuser die Leute alles ist am auskühlen 


Wir brauchen Wärme brauchen warmes Licht

Das die Strassen erhellt bevor die Nacht anbricht

Wir brauchen viele Kerzen deren Dochte glühen

Die wärme ausstrahlen und Weihnachtlichen Duft versprühen


An diesen Wintertagen befindet sich wer kann wieder mehr drinnen

An diesen Weihnachtstagen das ist die Zeit sich wieder zu besinnen

An diesen Weihnachtstagen sind wieder die alten Lieder am erklingen 

An diesen Wintertagen sind es die speziellen Momente die Freude bringen


Vergessen alles schlechte das einmal war 

Vergessen die dunklen Wolken sehen wieder klar 

Wir zünden ein Feuer, wir zünden die Kerzen 

Die Wärme erfüllt unsere noch kalten Herzen


Benjamin Kunz®

80. Blume


Es ist schon schön dich von weitem zu sehen

Es ist unbeschreiblich neben dir zu stehen 

Du bist wie eine Blume mit Wassertropfen die spiegeln wie Diamanten 

Eine bunte leichte fein duftende Blühte ohne Ecken und Kanten

Die Sonne für dich vom Himmel lacht hat deine Haut dunkel gemacht 

Ein gesundes braun ich glaube es kaum

Du bist besser als am besten ....... du bist ein Traum 


Bin überfordert wie gelähmt bleibe ich stehen

Es sind meine zwei hilflosen Augen die dich ansehen

Aufwecken würde mich vielleicht ein schlag in mein Gesicht

Oder mit deiner Stimme, käme ich wieder zu besinne, flehe dich an geh bitte nicht!

Ganz höflich schreibe ich es hier in der Not schicke diese Botschaft zu dir 

Bitte quatsche und schreibe ein bisschen mit mir


Das ganze hier geschriebene habe ich ernst gemeint 

wurde nicht nur geschrieben weil es sich so gerade reimt 

Der Briefkasten ist immer für deine Botschaft da 

benny@bennysound.ch

Benjamin Kunz® 24.05.2010

79. Unsere Welt

Die Erde spaltete sich zu grossen harten Brocken

Überall fliegt Staub alles ist so was von trocken

Im Garten kommen die Schaufeln ins stocken

Fertig ausgespielt zu Ende mit dem ab-zocken


Hacken wir nur auf die Natur ein

Irgendwann zahlt sie es uns heim

Ein vergleich mit ihr bestätigt, wir sind nur ganz klein


Da auf einmal anhaltenden Regen 

Für die einen ein Fluch für die anderen ein Segen

An den Schuhen beginnt die Erde zu kleben

Es wird mühsam die Schuhe zu heben mühsam sich zu bewegen


Hacken wir nur auf die Natur ein

Irgendwann zahlt sie es uns heim

Der Spiess wird gekehrt Muttererde sich auch einmal wehrt


Werfen Abfall und Giftstoffe in die Luft, Fluss und auf die Strasse

Und das im grossen Styl in beachtlicher grosser Masse

Ziehen aus Katastrophen keine Lehre 

verseuchen das ganze Wasser und die Weltmeere


Hacken wir nur auf die Natur ein

Irgendwann zahlt sie es uns heim

Irgendwann stellt sich die Welt quer

Irgendwann setzt sie sich zur wehr

Irgendwann gibt sie keine Fische und kein Trinkwasser mehr

Benjamin Kunz®

78. Happy Day

Bin Glücklich über diesen Tag 

Wieder was zu erleben 

Aufzuklären die entstehende Frag 

Alles rauszuholen und geben 


Ist sie nicht schön diese Welt 

Eine Ehre auf ihr zu leben, fühle mich wie ein Held

Für neues offen sein nicht stur

Atme tief ein was für eine schöne Natur


Erfrischendes Wasser zu trinken

Schau einmal wie die Wassertropfen funkeln und blinken

Vom Baum ertönt am Vogel seinen Gesang

Ruhe Friede herrscht alles ist im Einklang


Ach so schön frische Morgenluft

Gefüllt mit frisch gebackenen Gipfelduft 

Und wie das Mittagessen schmeckt

In dem farbiges Gemüse Teigwaren und Fleisch drin steck


Die Sonnen scheint der Himmel ist klar

Gehe der Strasse entlang auf dem Trottoire 

Was für schöne Häuser die Menschen bauen

In den Häusern leben noch viel schönere Frauen


Egal beim gemütlichen Sitzen oder Einkaufen 

Schön wie viele verschiedene Menschen einem über den Weg laufen

Dich zu Treffen bewirkt ein freudiges Lächeln auf meinem Munde

Wunderschön mit dir zu sprechen es vergeht im nu einen Stunde


Du bist einzigartig du bist perfekt

Glaubst du es nicht, weisst du nicht was in dir steckt

Hast du es nicht herausgefunden noch nicht probiert 

Alle Menschen sind in in irgendetwas so was von talentiert


Benjamin Kunz® 


© Benjamin Kunz 2013